Sonntag, 21. September 2014

Geranien & Co

Außer Rosen haben sich inzwischen noch so einige Kübel- und Topfpflanzen angesammelt, von denen ich heute ein paar zeigen möchte. Ich darf gar nicht dran denken, daß ich über kurz oder lang wieder alles ins Winterquartier einräumen muß. Platz ist zwar genügend vorhanden, aber irgendwie füllen sich die Räume im Laufe des Jahres und wenn dann mal die Sonne scheint, will man ja nicht räumen, sondern jede schöne Minute draußen verbringen. Die letzten kühlen Wochen haben meine Christrosen wohl mit Winter verwechselt und denken jetzt, wir hätten Frühling. Alle haben dicke weiße Knospen und die gefüllten Lenzrosen blühen auch schon seit 4 Wochen. Verkehrte Welt!

Zurück zu den Töpfen, es geht los mit ein paar vielleicht weniger bekannten Pflanzen. Hier ein Kongo-Lieschen mit Blüten in Form eines Papageienschnabels. Sie ist völlig unkompliziert und leicht zu vermehren.







Die Blüten des China Losbaumes Clerodendrum bungei ähneln Hortensienblüten, ihr Duft ist spektakulär. Der Losbaum wird als winterhart beschrieben, aber hier in der kalten Eifel lasse ich ihn vorläufig noch im Topf.




Auf die Blüten der Engelstrompete (Brugmansia) "Mobisu" habe ich dieses Jahr lange warten müssen. Aber die erste Blüte ist inzwischen raus, nur die Farbe fehlt noch. Die anderen Trompeten habe ich dieses Jahr noch gar nicht fotografiert.








Weiter geht's mit den Schönmalven - Abutilon. Hier gibt es ganz viele Farben bei ganz unterschiedlichen Blütenformen:

















Fuchsien kann man gar nicht genug haben, ob Sonne, Schatten oder Halbschatten, heiß oder kühler, meine nehmen jeden Standort an, ob empfohlen oder nicht. Inzwischen sind auch einige winterharte dazugekommen, sie sollen aber am besten im Mai in eine tiefere Kuhle gepflanzt werden, die dann im Laufe des Jahres mit Erde gleichmäßig aufgefüllt wird. So bleibt der Wurzelballen besser gegen Frost geschützt.




 Greenpeace














 Celia Smedley











 Checkerboard





Greenpeace


Diese nächsten beiden sind zwei von den winterharten Sorten.







Begonien sind für mich auch mit die dankbarsten Sommerblüher, die nun wirklich überhaupt keine Arbeit machen. Lediglich vor dem Einräumen werden die Zweige abgeschnitten und dann geht es ins Winterquartier und sie werden im Frühjahr erst zum Antreiben wieder aus dem Dunkeln geholt. Im Laufe der Jahre haben sich einige Knollen um ein vielfaches vergrößert und entsprechend groß wird auch die Pflanze.










Gar nicht mit jedem Wetter einverstanden sind die Petunien. Und trotzdem möchte ich sie nicht missen, auch wenn sie regelmäßig ausgeputzt werden müssen. Bei vollem Sonnenschein blühen sie überreich und mir haben es vor allem die blauen angetan. Sie duften stark und ich erlebe immer wieder, daß mein Besuch suchend die Nase in die Luft reckt und nach der Herkunft des Duftes sucht. Besonders gleich die Pflanze auf dem ersten Bild, der Topf sitzt in einem ausgedienten Wäschekorb vom Flohmarkt. Auch die Farbe ist ein Hingucker.



















Zum Schluß fehlen jetzt noch meine Favoriten (sonst stimmt ja die Überschrift nicht, *lach*), nämlich die Geranien oder botanisch korrekt Pelargonien. Da gibt es ja inzwischen unglaublich viele Sorten. Auch sie sind bei mir problemlos in der Überwinterung. Vor dem Einräumen stark einkürzen und alle Blätter entfernen. Im kühlen Natursteinkeller stehen sie dann in Regalen, Licht kommt von einer Energiesparlampe, die mit einer Zeitschaltuhr geschaltet ist. Einzig die regelmäßige Daumenprobe, ob leicht gegossen werden muß. So versorgt, habe ich sie schon viele Jahre lang, und wenn Neuzugänge kommen, wird einfach ein bißchen zusammengerückt.










  Lord Bute

















 tulpenblütige Pelargonie














Ist diese als letzte gezeigte nicht ein Traum? Sie heißt Appleblossom Rosebud und gehört zu den rosenblütigen Sorten.






Ich wünsche allen einen guten Start in die neue Woche.

Bis bald!
Lisa

Kommentare:

  1. Hallo Lisa,
    mir war gar nicht bewusst, dass Du auch so viele Geranien hast! Deine Sammlung kann sich wirklich sehen lassen! Mit dem Überwintern von Geranien hatte ich bisher im Keller kein Glück, hier hat die Überwinterung nur im Haus auf der Fensterbank geklappt.
    Deine Fuchsien sind wie immer zum Niederknien, die mit dem fast schwarzen Röckchen ist ja was ganz Besonderes!

    Ganz liebe Grüße, Bärbel

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  2. Hallo Lisa,
    so schöne Geranien, die mit dem weißbunten Laub und den dunkelvioletten Blüten gefällt mir besonders. Den Papgeienschnabel kannte ich noch gar nicht, der ist ja was ganz besonderes.
    VG
    Elke

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  3. Liebe Lisa, das ist jetzt das dritte Mal, dass ich versuche einen Kommentar auf Deinem Blog zu hinterlassen :-(. Meine ersten beiden verschwanden als ich sie veroeffentlichen wollte...
    Ich bin ganz hin und weg von den wunderschoenen Photos in Deinem Post. Das ist ja eine Heidenarbeit all die Toepfe zum Winter reinzutragen und natuerlich zum Fruehjahr wieder rauszubringen, aber offentsichtlich total der Muehe wert.
    Ich liebe besonders Deine Begonien und Pelargonien. Vor allem die letzte 'Appleblossom Rosebud' hat es mir angetan. An der koennte ich auch in der Gaertnerei nicht vorbeigehen ;-). Vielen Dank fuer diesen wunderschoenen Post, es hat mir viel Freude, gemacht ihn zu lesen. Liebe Gruesse aus Californien,
    Christina

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  4. Liebe Lisa, Deine Blumenbilder sind einfach wunderschön. Überwintert habe ich bislang weder Fuchsien noch Pelargonien, es fehlt einfach der richtige Platz. Aber nicht nur bei Dir sind die Pflanzen durcheinander auch hier sind sie der Meinung es ist bereits kurz vorm Winter. Naja, vielleicht ist es auch wirklich so.

    LG kathrin

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