Sonntag, 28. September 2014

Sonntags im Garten


Heute morgen bin ich schon früh mit der Kamera durch den Garten spaziert und hab einfach mal drauf los fotografiert, also "quer durch den Garten".

Nachdem wir gestern mit unserer Hundetruppe 3 Stunden den Traumpfad Booser Doppelmaar gewandert sind, ist heute Ruhe angesagt. Wir wurden begleitet von einer Gästeführerin des Vulkanparks Eifel, die uns viel Interessantes über Natur und Vulkanismus erzählt hat. Der Höhepunkt der Wanderung ist der "Eifelturm" mit einem phantastischen Rundblück über die Eifel bis in den Hunsrück. In dem folgenden Link ist rechts ein toller Film über den Eifelturm zu sehen:

http://www.doppelmaar.de/

Auf dem Foto ist im Hintergrund die Nürburg zu sehen, das Wahrzeichens des Nürburgrings. 



Die 120 Stufen waren schon eine kleine sportliche Herausforderung, die sich aber bei dem Ausblick immer lohnt. 

Nun aber zurück in den heimischen Garten, in dem jetzt unwideruflich der Herbst einkehrt.







Das Johanniskraut hat sich im Innenhof zu einem schönen großen Strauch entwickelt und wird gerne von den Insekten besucht:




Aber auch bei anderen Blüten stellen sich gerne noch Besucher ein:

 










 

Das Pfaffenhütchen zeigt auch wieder seine kräftig roten Früchte, die bei den Vögeln sehr begehrt sind. Aber auch meine blaue zuckersüße Lieblingstraube muß ich heftig gegen die Vögel verteidigen, aber meistens sind sie schneller. Ich bin aber nicht sonderlich böse, weil sie mir doch den Garten schädlingsfrei halten und das ist mir mehr wert. 




Die Sternwinde hab ich zum ersten Mal im Garten, vielleicht weiß jemand, ob ich sie überwintern kann.




 Die Engelstrompete "Mobisu" mit ihren schlanken Röhren ist eine meiner Lieblingssorten.





Ich habe auch mal einige Dekorationen fotografiert. Es sammelt sich doch so allerhand an im Laufe der Zeit und angeregt durch etliche Blogbeiträge ist hier auch das "Wurzenfieber" ausgebrochen:







Mein Eisenbaum steht inzwischen endgültig so vor dem Küchenfenster, daß ich vom Frühstücksplatz einen schönen Blick darauf habe. Auf den 4 Ebenen werde ich immer je nach Jahreszeit etwas Passendes platzieren. 

 



  
Was guckst Du?




















 Hier ein Teil meiner Sandsammlung, den mir Freunde aus dem Urlaub aus ganz Europa mitgebracht haben:



 Hier darf sich die Natur - speziell das Moos - nach Herzenslust austoben:
















Und was die Natur noch so alles kann, zeigen die nächsten Bilder. Wer hat sich da wohl sattgefressen?





Gleich noch ein Rätsel hinterher, hat dieser Halbstrauch aus Venezuela nicht entzückende Blüten?


Natürlich dürfen in diesem Beitrag die Rosen nicht fehlen, es gibt wieder ein paar Neuzugänge, an denen ich nicht vorbeikam.



 Parfum d'Orleans


 Alissar Princess of Phoenicia



Rhapsody in Blue

 

Das war's für heute, der Nebel hat sich verzogen, die Sonne scheint und uns wurde ja ein herrlicher Sonn(en)tag versprochen. Für den Rest des Tages werde ich mich mit Kaffee, Kuchen und der neu erworbenen Garten-Edition "Traumhafte Ideen für den Rosengarten" hierhin zurückziehen:





 Bis bald!
 




Sonntag, 21. September 2014

Geranien & Co

Außer Rosen haben sich inzwischen noch so einige Kübel- und Topfpflanzen angesammelt, von denen ich heute ein paar zeigen möchte. Ich darf gar nicht dran denken, daß ich über kurz oder lang wieder alles ins Winterquartier einräumen muß. Platz ist zwar genügend vorhanden, aber irgendwie füllen sich die Räume im Laufe des Jahres und wenn dann mal die Sonne scheint, will man ja nicht räumen, sondern jede schöne Minute draußen verbringen. Die letzten kühlen Wochen haben meine Christrosen wohl mit Winter verwechselt und denken jetzt, wir hätten Frühling. Alle haben dicke weiße Knospen und die gefüllten Lenzrosen blühen auch schon seit 4 Wochen. Verkehrte Welt!

Zurück zu den Töpfen, es geht los mit ein paar vielleicht weniger bekannten Pflanzen. Hier ein Kongo-Lieschen mit Blüten in Form eines Papageienschnabels. Sie ist völlig unkompliziert und leicht zu vermehren.







Die Blüten des China Losbaumes Clerodendrum bungei ähneln Hortensienblüten, ihr Duft ist spektakulär. Der Losbaum wird als winterhart beschrieben, aber hier in der kalten Eifel lasse ich ihn vorläufig noch im Topf.




Auf die Blüten der Engelstrompete (Brugmansia) "Mobisu" habe ich dieses Jahr lange warten müssen. Aber die erste Blüte ist inzwischen raus, nur die Farbe fehlt noch. Die anderen Trompeten habe ich dieses Jahr noch gar nicht fotografiert.








Weiter geht's mit den Schönmalven - Abutilon. Hier gibt es ganz viele Farben bei ganz unterschiedlichen Blütenformen:

















Fuchsien kann man gar nicht genug haben, ob Sonne, Schatten oder Halbschatten, heiß oder kühler, meine nehmen jeden Standort an, ob empfohlen oder nicht. Inzwischen sind auch einige winterharte dazugekommen, sie sollen aber am besten im Mai in eine tiefere Kuhle gepflanzt werden, die dann im Laufe des Jahres mit Erde gleichmäßig aufgefüllt wird. So bleibt der Wurzelballen besser gegen Frost geschützt.




 Greenpeace














 Celia Smedley











 Checkerboard





Greenpeace


Diese nächsten beiden sind zwei von den winterharten Sorten.







Begonien sind für mich auch mit die dankbarsten Sommerblüher, die nun wirklich überhaupt keine Arbeit machen. Lediglich vor dem Einräumen werden die Zweige abgeschnitten und dann geht es ins Winterquartier und sie werden im Frühjahr erst zum Antreiben wieder aus dem Dunkeln geholt. Im Laufe der Jahre haben sich einige Knollen um ein vielfaches vergrößert und entsprechend groß wird auch die Pflanze.










Gar nicht mit jedem Wetter einverstanden sind die Petunien. Und trotzdem möchte ich sie nicht missen, auch wenn sie regelmäßig ausgeputzt werden müssen. Bei vollem Sonnenschein blühen sie überreich und mir haben es vor allem die blauen angetan. Sie duften stark und ich erlebe immer wieder, daß mein Besuch suchend die Nase in die Luft reckt und nach der Herkunft des Duftes sucht. Besonders gleich die Pflanze auf dem ersten Bild, der Topf sitzt in einem ausgedienten Wäschekorb vom Flohmarkt. Auch die Farbe ist ein Hingucker.



















Zum Schluß fehlen jetzt noch meine Favoriten (sonst stimmt ja die Überschrift nicht, *lach*), nämlich die Geranien oder botanisch korrekt Pelargonien. Da gibt es ja inzwischen unglaublich viele Sorten. Auch sie sind bei mir problemlos in der Überwinterung. Vor dem Einräumen stark einkürzen und alle Blätter entfernen. Im kühlen Natursteinkeller stehen sie dann in Regalen, Licht kommt von einer Energiesparlampe, die mit einer Zeitschaltuhr geschaltet ist. Einzig die regelmäßige Daumenprobe, ob leicht gegossen werden muß. So versorgt, habe ich sie schon viele Jahre lang, und wenn Neuzugänge kommen, wird einfach ein bißchen zusammengerückt.










  Lord Bute

















 tulpenblütige Pelargonie














Ist diese als letzte gezeigte nicht ein Traum? Sie heißt Appleblossom Rosebud und gehört zu den rosenblütigen Sorten.






Ich wünsche allen einen guten Start in die neue Woche.

Bis bald!
Lisa